Welche Rechte habe ich als Kreditnehmer:in?
Zinsen: 1,5 Prozent? 1 Prozent? Oder gar nur 0 Prozent? Mit solchen Zahlenspielen werben manche Kreditgeber:innen.
Wer Rechnungen oder Kreditraten nicht rechtzeitig bezahlt, muss oft mit hohen Mahnspesen und zusätzlichen Kosten rechnen. Warten Sie daher nicht ab, sondern nehmen Sie bei Zahlungsschwierigkeiten sofort Kontakt mit Ihrer Bank auf. So lassen sich teure Spesen und Mahnungen oft vermeiden.
Wenn die Rückzahlung der Kreditrate nicht mehr möglich ist, gibt es verschiedene Lösungen:
Auch Änderungen bei den Kreditsicherheiten können Kosten senken. So kann etwa eine teure Kreditversicherung gegen eine günstigere Restschuld- oder Ablebensversicherung getauscht werden. Dafür braucht es allerdings die Zustimmung der Bank.
Achtung: Manche Banken verlangen für solche Änderungen hohe Spesen. Erkundigen Sie sich daher vor jeder Vertragsänderung nach den Kosten und versuchen Sie, diese zu verhandeln.
Wer das Girokonto dauerhaft über den vereinbarten Rahmen überzieht, zahlt meist nicht nur hohe Überziehungszinsen, sondern zusätzlich Strafzinsen.
Sprechen Sie mit Ihrer Bank über mögliche Lösungen. So kann das Minus etwa in leistbaren Monatsraten zurückgezahlt oder durch Guthaben auf einem niedrig verzinsten Sparbuch abgedeckt werden. Vereinbaren Sie jedenfalls eine Rückzahlung, die Sie auch langfristig schaffen können.
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