Publikation

Free Trade and Trade Unions of the Americas

Die Studie analysiert die Entwicklung von Vision, Strategien und Praktiken zum freien Handel in den Gewerkschaftsbewegungen in Nord- und Südamerika seit dem ersten Freihandelsabkommen (FHA) zwischen Kanada und den USA, das 1988 in Kraft getreten ist. Gewerkschaften sahen sich durch Freihandelsabkommen wie NAFTA, die geplante pan-amerikanische Freihandelszone (ALCA) und die bilateralen Verhandlungen der USA mit latein-amerikanischen Ländern vor neue Herausforderungen gestellt. 

Die Gewerkschaften haben darauf mit unterschiedlichen Strategien und Instrumenten reagiert. Die Elemente, die näher untersucht werden, sind: die Forderung nach Transparenz und Beteiligung in den Verhandlungen; die Forderung nach Sozialklauseln in den FHAs und die damit verbundenen Lobbying-Kampagnen; den Aufbau grenzüberschreitender Allianzen zwischen Gewerkschaften; den Aufbau von Allianzen über die Gewerkschaften hinaus mit anderen sozialen Bewegungen; die Mobilisierungen und Versuche eine Vision für ein neues Handelssystem zu entwickeln und bekannt zu machen. Zum Abschluss werden einige Schlussfolgerungen im Hinblick auf die laufenden bilateralen Verhandlungen der Europäischen Union gezogen.

Art der Publikation:
Studie

Erscheinungsort:
Vienna

AutorenInnen:
Global Labour Strategies

HerausgeberIn:
Chamber of Labour

ISBN:
978-3-7063-0380-4

Datum/Jahr:
September 2009

  • © 2022 Bundesarbeitskammer | Prinz-Eugen-Straße 20-22 1040 Wien, +43 1 501 65

  • Impressum
  • Datenschutz