AK Essaypreis 2025: Stadt vs. Land
Die Arbeiterkammer Wien hat 2025 zum dritten Mal den Essaypreis Stadt vs. Land ausgeschrieben. Mit einem Preisgeld von 5.000 Euro werden Essays ausgezeichnet, die sich mit den Unterschieden zwischen städtischem und ländlichem Leben, den Herausforderungen der Infrastruktur sowie den gesellschaftlichen Konsequenzen dieser Kluft befassen.
Ziel des Essaypreises
Der AK Essaypreis fördert Texte, die Lebensbedingungen und Weltsichten in Stadt und Land vergleichen. Die Essays sollen dabei helfen, Vorurteile abzubauen – etwa über das gefährliche Leben in der Großstadt oder das abgeschottete Leben in ländlichen Regionen – und das gegenseitige Verständnis stärken.
Thematische Schwerpunkte
- Daseinsvorsorge & Infrastruktur: Wien erfüllt internationale Vorgaben zur Kinderbetreuung, ländliche Gemeinden sind oft schlechter versorgt.
- Öffentlicher Verkehr: Wenig genutzte Strecken werden eingestellt, die Abhängigkeit vom Pkw steigt.
- Versorgungsengpässe in Ortskernen: Immer weniger Lebensmittelgeschäfte, Bank- und Gesundheitsdienstleistungen, Wirtshäuser und Vereinslokale.
- Herausforderungen in Städten: Hohe Mietpreise, knapper Wohnraum, soziale Isolation und Vereinsamungstendenzen.
Gesellschaftliche Fragestellungen
- Wie Menschen mit unterschiedlichen Lebensbedingungen umgehen.
- Welche Rolle soziale Herkunft, Geschlecht, Alter oder Migrationserfahrung spielen.
- Welche gesellschaftspolitischen Konsequenzen sich aus der wachsenden Stadt-Land-Kluft ergeben.
Preisträgerinnen 2025
- Cornelia Travnicek – Hauptpreis: 5.000 Euro
- Caren Ohrhallinger – Anerkennungspreis: 1.500 Euro
- Valerie Springer – Anerkennungspreis: 1.500 Euro
Die ausgezeichneten Texte können Sie hier nachlesen.
Preisverleihung
Wo: Clubraum Utopia, Theresianumgasse 16–18, 1040 Wien
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