3.6.2020

AK hilft: Falle Gratis-Handyspiel – Abzocke mit teuren In-App-Käufen!

Herr A. war baff: Mehr als 3.260 Euro waren von seinem Kreditkartenkonto abgebucht – er konnte sich den hohen Betrag nicht erklären. Er ging dem nach und fand heraus, dass seine Kinder auf seinem Handy das Gratis-Spiel Brawl Stars spielten und nichtsahnend Einkäufe – sogenannte In-App-Käufe – tätigten: 220 in rund 1,5 Monaten für Juwelen und Level-Pakete.

Herr A. wandte sich verzweifelt an die AK. Es zeigte sich: Aufgrund eines „alten“ Einkaufs waren seine Kreditkartendaten auf dem Handy gespeichert. Dadurch konnten seine Kinder erst überhaupt unbemerkt einkaufen. Mit Hilfe der AK bekam der Vater das gesamte Geld zurück.

Kinder verursachten Rechnung von mehr als 3.260 Euro

Ein Fall, der stellvertretend für viele andere mit unterschiedlichen Spielen steht: Das kann ja wohl nicht sein – Christoph A. fiel aus allen Wolken, als er seine Kreditkartenabrechnung bekam: Einkäufe in Höhe von 3.264,97 Euro waren abgebucht. Er konnte sich den Betrag beim besten Willen nicht erklären. Er forschte nach und fand heraus, dass seine Kinder auf seinem Handy Brawl Stars spielten. Dabei machten sie nebenbei innerhalb kürzester Zeit zahlreiche Einkäufe in Höhe von 2,29 Euro bis 21,99 Euro.

„Meinen Kindern war gar nicht bewusst, dass sie da um echtes Geld eingekauft haben“, beteuerte Herr A. Insgesamt waren es innerhalb von rund 1,5 Monaten 220 In-App-Käufe. Für die 3.265,97 Euro erhielten die Kinder Juwelen oder Level-Pakete, mit denen es im Spiel möglich war, Münzen, Skins, Boxen, Markenverdoppler oder Sonderangebote zu bekommen.

Herr A. war verzweifelt und wandte sich an die AK

Was ging da eigentlich ab? Herr A. erhielt aufgrund der Einkäufe keine Benachrichtigungen („TAN-Codes/Push-Benachrichtigungen“) auf sein Smartphone, mit denen er sonst Einkäufe freigeben muss. Rechnungen erreichten ihn ebenso wenig. Herr A. war verzweifelt und wandte sich an die AK.

Es stellte sich heraus, dass die Kreditkartendaten von Herrn A. aufgrund eines in der Vergangenheit zurückliegenden und gewollten Einkaufs dauerhaft im Google Play-Konto hinterlegt und abgespeichert waren. Offensichtlich war das für ihn jedoch nicht. Die AK nahm mit dem Spielehersteller Kontakt auf. Letztlich bekam Herr A. die gesamten 3264,97 Euro zurück.

Was tun gegen unliebsame In-App-Käufe

Eltern können In-App-Käufe am Smartphone ganz deaktivieren oder einstellen, dass sie jeden Einkauf ihrer Kinder ausdrücklich freigeben müssen. Und das geht so:

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