18.6.2019

Preisvergleich: Drogeriewaren in Wien und München

Ein und dieselben Drogerie­produkte sind in Wien im Schnitt um fast die Hälfte teurer als in München. Das zeigt ein aktueller AK Preis­monitor bei 125 identen Drogerie­produkten in insgesamt 15 Super- und Drogerie­märkten in Wien und München.

Ein Einkaufs­korb mit 125 identen Drogerie­waren kostet in München durchschnittlich 398,11 Euro, in Wien 584,44 Euro. Das ist eine Preis­differenz von knapp 47 Prozent. Für fast alle ver­glichenen Produkte (120 der 125) müssen Wiener­Innen tiefer ins Geldbörsel greifen als Konsument­Innen in München. Lediglich fünf Produkte sind in Wien günstiger.

Gleiches Produkt, gleicher Hersteller: Wien mit be­trächt­lichen Preis­unter­schieden zu München – fünf Beispiele:  

Produkt 1)/Hersteller                  Wien 2)München 2)Differenz 3)
Rundumschutz/Corega Tabs (136 Stück)  8,833,05189%
Creme soft Seife/Nivea (100 g)        1,540,54183%
Sensitive Strips/Hansaplast (20 Stück)5,321,98169%
Geschirrspülmittel/Palmolive (750 ml) 2,431,01141%
Anti-Age Nachtcreme/Nivea (50 ml)    18,878,86113%

1) exakter Produkt­name unter wien.arbeiterkammer.at; 2) Durch­schnitts­preise in Euro; 3) gerundet;

Teurere Super­märkte: In Wien verlangen die Super­märkte für Drogerie­waren um durch­schnitt­lich rund zwölf Prozent mehr als die Drogerie­märkte. In München kosten die Drogerie­waren in Super­märkten im Schnitt um rund acht Prozent mehr als in Drogerie­märkten.

Zum Preismonitor

Die AK hat Mitte Mai die Preise von 125 identen Reinigungs-, Körper­pflege-, Hygiene­artikel und Baby­nahrung erhoben. Aktions­preise wurden be­rück­sichtigt, sofern sie für alle Konsument­Innen gelten und nicht an Be­din­gungen wie Mindest­abnahme­mengen oder Kunden­karten ge­bunden sind. Er­ho­ben wurde in vier Super­märkten in Wien (Billa, Merkur, Spar, Euro­spar) und in fünf in München (Edeka, Rewe, Kaufland, Real, Hit) sowie in drei Drogerie­märkten in Wien (dm, Bipa, Müller) und in München (dm, Müller, Rossmann). Die Um­satz­steuer beträgt bei uns 20, in Deutsch­land 19 Prozent.