04.03.2020

Wien teureres Pflaster als Berlin!

Ein Einkaufskorb mit günstigen Lebensmitteln kostete in Wien um knapp elf Prozent mehr als in Berlin. Das zeigt ein aktueller AK Preismonitor von 40 preiswertesten Lebensmitteln in insgesamt 15 Geschäften.

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AK Preismonitor

In Wien heißt es für KonsumentInnen für preiswerte Lebensmittel weiterhin tiefer ins Geldbörsel greifen als in Berlin. Kostete im Februar der Einkaufskorb in Berlin 80,62 Euro, so waren es in Wien 89,36 Euro. Wird die unterschiedliche Umsatzsteuer herausgerechnet, so bleibt der Einkaufskorb in Wien auch netto teurer: Er kommt in Wien auf 80,81 Euro netto, in Berlin auf 75,22 Euro netto.

Der Preisunterschied zu Deutschland hat sich seit 2018 verringert – der Grund: Die Preise zogen in Deutschland weiter an, während sie in Österreich leicht gesunken sind.

„Viele Menschen müssen sehr wohl auf‘s Geld schauen und mit ihrem Budget haushalten. Sie vergleichen die Preise und greifen zu günstigen Lebensmitteln“, schlussfolgert AK Konsumentenschützerin Gabriele Zgubic. „Daher nehmen wir auch regelmäßig die Preisentwicklung bei den preiswertesten Lebens- und Reinigungsmitteln unter die Lupe“, so Zgubic.

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Die AK hat zwischen 10. und 13. Februar 40 preiswerteste Lebensmittel in sieben Supermärkten und Diskontern in Wien und bei acht Geschäften in Berlin erhoben. Die Geschäfte in Wien: Hofer, Spar, Billa, Penny, Lidl, Merkur und Interspar. Die Geschäfte in Berlin: Aldi, Netto, Edeka Center, Rewe, Kaufland, Lidl, Penny und Real. Alle Preise wurden inklusive Mehrwertsteuer erhoben (Österreich 10 bzw. 20 Prozent; Deutschland 7 bzw. 19 Prozent). Ein Nettopreisvergleich wurde ebenfalls durchgeführt. Aktionen wurden berücksichtigt, nicht aber Kundenkarten- oder Mengen-Vorteilspreise.

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