27.5.2019

Wien ist anders – gleiche Lebensmittel oft viel teurer als in München!

Wien ist nach wie vor teurer als München: Ein und dasselbe Marken-Lebens­mittel kostet in Wien um rund 22 Prozent mehr als in München. Es gab auch extreme Preis­aus­reißer – Unter­schiede bis zu rund 132 Prozent. Das zeigt ein aktueller AK Preis­monitor vom April bei 69 identen Marken-Lebens­mitteln bei insgesamt neun Super­märkten in Wien und München.

Ein Einkaufs­korb mit 69 identen Marken-Lebens­mitteln ist in Wien um 22,1 Prozent teurer als in München. Wird die unter­schied­liche Umsatz­steuer heraus­gerechnet, kostet der Einkaufs­korb hier zu Lande noch immer um knapp 19 Prozent mehr.

Das kosten gleiche Marken-Lebensmittel in Wien und München

(Preise in Euro)

Produkt/Marke                              WienMünchenDiff.*)
Butterkeks/Leibniz (200 g)                 2,190,95132%
123 frites Original/McCain (750 g)         2,991,9355%
Magic Asia Noodle Cup-Becher/Maggi (63 g)  1,490,8870%
Schokolade (100 g)/Ritter Sport            1,440,9060%
Chipsfrisch ungarisch/Funny Frisch (175 g) 2,191,3167%

*) gerundet

Der AK Preis­monitor zeigt: 91 Prozent (63 von 69) der ver­glich­enen Lebens­mittel sind in Wien teurer als in München. Nur drei waren im Schnitt in Wien billiger, drei kosteten in beiden Städten gleich viel.

Die AK hat 69 idente Marken-Lebens­mittel im April bei Billa, Merkur, Spar und Eurospar in Wien sowie bei Edeka, Rewe, Real, Hit und Kauf­land in München unter die Preis­lupe genommen. Die Umsatz­steuer für Lebens­mittel beträgt bei uns zehn Prozent, für Getränke und andere Waren 20 Prozent; in Deutsch­land sieben bzw. 19 Prozent.

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